Häufige Fragen zum Watchdog
Was macht der Watchdog?
Er überwacht deine Aktie. Er merkt sich ihren höchsten Schlusskurs und zeigt dir, wie weit sie davon entfernt ist, ob der Trend gedreht hat und bei welchem Preis die nächste 5-%-Stufe liegt. Das geht für jede frei handelbare Aktie, egal bei welcher Bank sie liegt.
Brauche ich Börsen- oder Chartkenntnisse?
Nein. Du schaust auf zwei Zeiger, eine Treppe und einen Satz ganz oben, der dir die Lage sagt: Ruhe, Aufpassen, Rückenwind oder Achtung. Rechnen musst du nichts.
Was ist das Referenzhoch (High Water Mark)?
Der höchste Schlusskurs deiner Aktie seit deinem Kauf. Kennst du dein Kaufdatum nicht, nimmt der Watchdog den höchsten Schlusskurs der letzten sechs Monate. Steigt die Aktie auf einen neuen Höchststand, wandert diese Marke mit nach oben. Fällt sie, bleibt die Marke oben stehen.
Ist der Watchdog ein Stop-Loss oder Trailing Stop?
Nein. Ein Stop-Loss oder Trailing Stop bei deiner Bank verkauft automatisch. Der Watchdog verkauft nichts und greift nicht in dein Depot ein. Er arbeitet nach demselben Gedanken wie ein Trailing Stop, nur als Messung: Er zieht die Marke mit dem Kurs nach oben und zeigt dir, wie weit die Aktie davon gefallen ist. Entscheiden tust du.
Wie und wann bekomme ich eine Meldung?
Wenn du den Watchdog für eine Aktie aktivierst, schauen wir jeden Morgen auf den Schlusskurs vom Vortag. Eine E-Mail, auf Wunsch auch eine Nachricht aufs Handy, kommt nur bei einem kursrelevanten Ereignis: wenn der Trend dreht und danach bei jedem neuen 5-%-Schritt. An ruhigen Tagen hörst du nichts.
Wann dreht der Trend?
Der Watchdog vergleicht zwei Durchschnittslinien: eine schnelle über 20 Tage und eine langsamere über 50 Tage. Kreuzt die schnelle die langsame, hat der Trend gedreht. Erst ab diesem Moment ist der Watchdog scharf und zählt jeden neuen 5-%-Schritt.
Wie werden die 5-%-Stufen gerechnet?
Die Stufen-Tabelle rechnet immer vom Referenzhoch aus. Bei einem Hoch von 100 Euro liegen die Stufen bei 95, 90 und 85 Euro. Die Treppe zählt dagegen Schritt für Schritt: Jeder neue Stein ist 5 % vom vorigen entfernt.
Muss ich verkaufen, wenn der Watchdog sich meldet?
Nein. Eine Meldung beschreibt, was der Kurs getan hat. Ob du etwas tust, entscheidest du selbst. Der Watchdog gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Funktioniert der Watchdog ohne meinen Kaufkurs?
Ja. Dann schaut er auf die letzten sechs Monate. Mit Kaufdatum und Kaufkurs zeigt er dir zusätzlich, wie viel Luft du bis zur Verlustzone hast.
Werden Schwankungen während des Tages berücksichtigt?
Nein. Der Watchdog rechnet nur mit Schlusskursen. Fällt eine Aktie kurz unter eine Stufe und schließt wieder darüber, zählt das nicht.
Kann der Watchdog Verluste verhindern?
Nein. Er macht Rückgänge sichtbar und meldet sie, aber er kann die Zukunft nicht vorhersagen. Bei einem Kurssprung über Nacht kann eine Aktie auch mehrere Stufen auf einmal überspringen.
Was kostet der Watchdog?
Die erste Prüfung ist kostenlos, die zweite gibt es gegen deine E-Mail-Adresse. Jede weitere Prüfung kostet 4 Credits, das Einstiegspaket mit 4 Credits gibt es für 1,99 Euro.